Partyinsel

Nirgends werden die Feste so ausgelassen gefeiert wie sie fallen und zwar jeden Tag.

Häufig besteht aber eine Relevanz für dieses exzessive feiern. Die Inseln rundum in der Äquatornähe haben meist diese Art der Wirtschaft für sich entdeckt, da sie meistens

  1. nichts anderes anbieten können, auf Grund der ökologischen Beschaffenheit ihres Landes und
  2. man mit nichts anderem so viel Umsatz machen kann, als mit Partygängern.

Tourismus ist früher bereits das Zugpferd des einheimischen Kapitals gewesen und boomt mittlerweile. Ein paar Schönheitsmaßnahmen wurden vorgenommen, um den neuen Tourismus auch gebührend empfangen zu können.

Auf einigen Insel artet dieses Vorhaben jedoch aus. Es reihen sich Clubs an Clubs in Hülle und Fülle und niemadnen stört es.

Die Masse machts und dieses Prinzip haben auch die Veranstalter und die Geschäfte als Überlebensmotto verinnerlicht. Partytouristen gehen häufiger Weise in die Lokalitäten, wo die meiste Leistung für aber das gleiche Geld erbracht wird. In diesem Sinne bieten die Clubs alkoholische Getränke wie Cocktails und Longdrinks zu Spottpreisen an.

Zwar ist der Gewinn an jedem einzelnen Gtränk nicht sehr hoch, jedoch beläuft sich dafür die Endrechnung auf ein positivies Ergebnis. Das heißt also, das Unternehmer und Kunden beidseitig auf ihre Kosten kommen. Eine sehr attraktive Variante ist der Einsatz von Flatrates. Hier können die Partymacher ihrem zügelosen Rausch von Discolicht und dem dementsprechenden Alkoholpegel freies Geleiht einräumen, denn bezahlt wurde schon.

Wo Alkohol fließt und gute Laune sich breit macht, ist allerdings auch der negative Aspekt vertreten. Vom Fusel benommen sind die Leute meistens nicht mehr in der Lage auf ihr Hab und Gut ausreichend Acht zu geben. Also, auch ein Paradies für Langfinger, die ihrem Treiben freien Lauf lassen können. Deswegen gilt immer, Wertpapiere wie der Ausweis zum Beispiel und andere Kostbarkeiten immer im Hotelzimmer verschlossen halten bzw. ganz zu Hause lassen.

Als Grund des Begriffs der Partyinsel ist wohl Ibiza zu sehen. Seit Anfang der neunziger Jahre blühte das Geschäft mit der Gute Laune. Keine andere Insel hat wohl einen bisher vergleichbaren Status erreicht. Wilde Partynächte und heiße Mädels sind hier an der Tagesordnung. Kein Wunder, dass unter den Reisenden viele Männergruppen sind, die wortwörtlich ihren Spaß auf der Insel haben wohl.

Ibiza ist mittlerweile so renomiert, dass die Clubs es sich leisten können horense Preise für den Eintritt und die Getränke zu verlangen. Wenn man meint, dass dadurch die Beliebtheit gesunken sei, irrt man. Getreu dem Motto teuer ist gut und ich bin gut, verliert das Geld geradezu an Bedeutung. Möchte man also einen sparsamen Urlaub erleben, sollte man sich vorher erkundigen, wo man hinfliegt. Wer allerdings auf den Mamon nicht zu achten braucht, kann sich getrost in den Flieger setzen und dem Piloten sagen, wo er hin möchte. Was natürlich im übertragenen Sinne zu verstehen ist.